La Oliva

File 164Mehrere mittlerweile neu restaurierte herrschaftliche Bauten geben gewähren Einblicke in die früheren Glanzzeiten der ehemaligen Inselhauptstadt La Oliva, das am Fuß der Montana de Escantraga gelegen, einen der schönsten Orte Fuerteventuras bildet. La Oliva gilt als eine Militärresidenz und ist neben Betancuria ein wichtiger Verwaltungssitz, von dem aus nahezu der ganze Norden verwaltet wird.

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Im Zentrum La Olivas steht die im 18. Jahrhundert erbaute Nuestra Senora de Candelaria, die von einem großen Glockenturm überragt wird, der das gesamte Stadtbild prägt und aus schwarzem Lavastein gebaut wurde. Die weißen Außenwände der Kirche bilden hierzu einen schönen Kontrast, der von den den Kirchplatz umrandenden Palmen abgeschlossen wird. Im Innenraum der Kirche darf der Besucher einige Kunstwerke entdecken: eine Madonnenfigur mit Kind, die als Schutzheilige der Insel gilt und eine Darstellung des jüngsten Gerichts.

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Im Centro de Arte Canario werden Werke zeitgenössischer Künstler ausgestellt und im Museo del Grano La Cilla, dem Getreidemuseum, kann man einiges über die Landwirtschaft und vor allen Dingen den Getreideanbau und der Insel erfahren, für den das früher neben Olivenbäumen auch von Weizenfeldern umgebene La Oliva repräsentativ ist. Das aus hellem Kalkstein gemeißelte Haus des Kaplans, das sich nahe der Kirche befindet, zeigt Steinmetzarbeiten, die an aztekische Ornamentmotive erinnern.