Betancuria

File 152Die erste Inselhauptstadt Fuerteventuras Betancuria, ein geschichtsträchtiger Ort, der ca. 1405 von dem Eroberer Jean de Béthencourt gegründet wurde und heute unter Denkmalschutz steht, bildet eine grüne Oase, die umringt ist von kargen Vulkanbergen und inmitten eines Vulkankraters im Parque Narural de Betancuria liegt.

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Den beschaulichen Ortsanfang bildet eine restaurierte Klosterruine, ein Überbleibsel der zum großen Teil von Franziskanermönchen errichteten Convento de San Buenaventura. Die Ortskirche von Betancuria - Iglesia de Santa Maria - bietet dem Besucher den Blick auf einen herrlichen Barockaltar, der mit Pflanzenornamenten und Blattgold bespickt ist. Am nördlichen Ortsrand liegen die Ruinen einer alten Franziskanerabtei, welche die älteste der Insel ist und eine der malerischsten Kulissen von Betancuria bildet. Das am Kirchplatz gelegene Herrenhaus Casa Santa Maria, das nach der traditionellen Bauweise restauriert wurde, ist selbst für die Bewohner ein Erlebnis der besonderen Art.

Darüber hinaus gibt es in Betancuria zwei kleine Museen: während das Museo de Arte mit einer eher sakralen Kunstsammlung besticht, sind im Museo Arqueológico Ausstellungsobjekte der Guanchen – der Ureinwohner der Kanarischen Inseln – zu begutachten. Auch ein Blick in die Umgebung Betancuria lohnt sich. Nur circa zwei Kilometer nördlich der Stadt ermöglicht der Mirador de Morro Velosa, der als einer der schönsten Aussichtspunkte Fuerteventuras gilt, einen grandiosen Blick über die Umgebung, den Norden Fuerteventuras mit den Dünen von Corralejo und sogar Lanzerote.